nicht mit leerem Magen saunieren (Blutzuckermangel)
sorgfältige Körperhygiene und Abtrocknen
2. In der Sauna
8 - 12 Minuten Wärme (Aufheizen und Schweißabsonderung ist
ausreichend)
liegen oder entspannt sitzen, gegen Ende langsam aufsetzen
maximal 2 bis 3 Saunagänge (Anzahl und Dauer der Saunagänge
unterliegen auch dem subjektiven Empfinden)
Sportler sollten minimal 1 mal wöchentlich saunieren
3. Nach der Sauna
Luftbad aufsuchen, um Atemwege abzukühlen (nicht bis zum Frieren)
Kaltwasseranwendung: Abgießen mit kaltem Wasser (in Richtung Herz
wird der Blutrückstrom zum Herz gefördert); Alternative: Tauchbecken
mindestens 20 bis 30 Sekunden oder Kaltduschen
Hinsetzen und warmes Fußbad (ca. 4 min); wiederholtes Abgießen und
Fußbad im Wechsel, auch kalt - warm im Wechsel möglich
4. Ende des Saunabades
ca. 30 Minuten im Ruheraum Sitzen oder Liegen
Flüssigkeit zuführen, keine alkoholischen Getränke
Vorteile
eines Sauna-Bades:
Hautreinigung und Anregung zur Zellneubildung
schnellere Regeneration des Bewegungsapparates
Steigerung der Durchblutung
Entspannung (Detonisierung) der Muskulatur (verbesserte
Beweglichkeit)
Steigerung der Stoffwechselvorgänge (Abtransport von
Schlackestoffen)
schnellere Superkompensation
Verringerung der Dauer des Muskelkaters (Kurzsauna 3 mal 5 min)
Stärkung des Immunsystems (bessere Infektabwehr, Abhärtung)
Psychische Entspannung
Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
Nachteile eines Sauna-Bades:
nach intensiven Ausdauerbelastungen oder gelenkbelastendem
Krafttraining führt ein sofortiges Saunabad zu einer starken Überhitzung
in den Gelenken (Entzündungsgefahr)
nach Saunabädern sinkt die körperliche Leistungsfähigkeit, besonders
betroffen sind Ausdauerleistungen sowie Kraft- und Schnelligkeitsparameter
Wer sollte wann nicht die Sauna
besuchen
bei entzündlichen Erkrankungen
(Gelenke, innere Organe...)
bei fieberhaften und bakteriellen Infekten
(Grippe, Erkältungskrankheiten)
bei infektiösen Erkrankungen
(Haut- und Pilz-Erkrankungen)