Ruhpoldinger Georgi-Ritt & Georgi-Tag
ein Gelübde aus dem 16. Jahrhundert
wird eingelöst...
Immer am 1. Sonntag im September.
Rund 180 Pferde und liebevoll geschmückte Festwägen begleiten den
prächtigen Kirchenzug nach St. Valentin. Mehr als 8.000 Besucher freuen
sich alljährlich auf diesen Tag.
Kanonenschüsse werden am Sonntag um
06.30 Uhr wieder den alten religiösen Brauch des Georgirittes in
Ruhpolding einleiten. Abmarsch zur Pferdesegnung ist um 10.00 Uhr -
Rückritt um ca. 11.30 Uhr.
Die Ursprünge des "Irgn-Ritts", wie er früher genannt
wurde, reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die Bauern und andere
Pferdebesitzer um den göttlichen Segen für ihre Rösser baten.
Auch heuer werden in Ruhpolding zu dem alten Votivritt rund 180
Pferde und ihre besitzer aus Ruhpolding und Umgebung erwartet,
vor allem Kaltblüter und Haflinger, aber auch Pinzgauer und Reitpferde.
Mehr als 10 liebevoll geschmückte Festwägen werden den prächtigen
Kirchenzug nach St. Valentin begleiten. Auch die geschnitzte Figur des
Heiligen Georg aus der Ruhpoldinger Pfarrkirche wird
mitgeführt.
Um 10.30 Uhr zelebriert Pfarrer Josef Mühlbacher die Messe in St.
Valentin, bei der Bauern, Pferdebesitzer und Reitvereine "dem
Heiligen Georg zur Ehr" um den Segen ihres Schutzpatrones bitten.
Danach ziehen Tiere und Reiter wieder zurück ins Ortszentrum, wo sich der
Zug langsam auflöst.
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